Der Start
Wir verbringen das erste Advent-Wochenende im Harz mit zwei wundervollen Adventsveranstaltungen inklusive einer Übernachtung in Braunlage.
Natürlich darf auch das Stempeln nicht fehlen! Gesundheitsbedingt geht es auf eine kurze, aber doch recht knackige Runde zur Achtermannshöhe.
Wir parken am Königskrug und starten von dort aus auf direktem Weg Richtung Achtermann.
Vom breiten Wirtschaftsweg über Kraxeln zum Klettern
Es hat den Morgen gefroren und tatsächlich ist auch noch etwas Schnee auf den Wegen.
Wir verlassen nach ca. 500 Metern den breiten Milliardenweg nach rechts und kraxeln die nächsten Meter über einen felsigen teilweise vereisten und verschneiten Weg und beschließen darauf hin auf jeden Fall den ungefährlicheren Rückweg zu nehmen.
Das Wetter ist herrlich! Obwohl die Temperaturen um den Gefrierpunkt sind, ist es durch die Sonne und den fehlenden Wind richtig warm. Ich genieße die Sonnenstrahlen nach dem dunklen November.
Der Stempelkasten der Harzer Wandernadel befindet sich unterhalb des eigentlichen Gipfels, aber wenn ich schon da bin, muss ich auch auf die 925 Meter klettern!
Ich hangele mich an dem installierten Geländer auf den Gipfel, da die Steine zum Aufstieg ordentlich vereist und glatt sind.
Auf der Achtermannshöhe
... haben es sich schon einige Wanderer zu einer Pause gemütlich eingerichtet.
Für einen Rundumblick ist aber noch genug Platz und ich schlittere weiter auf den vereisten Felsen um den Gipfel. Die Aussicht ist der Wahnsinn! So traurig der Anblick auf die abgestorbenen Fichten auch ist, aber man kann von hier gefühlt den gesamten Harz überblicken. Torfhaus, Brocken und Wurmberg wie an einer Kette aufgereiht, jeder einzelne Felsen ist erkennbar und nach Westen und Süden blicke ich auf die weichen Hügel, die zum Ende des Harzes hin auslaufen.
Hier oben ist es dann doch ordentlich windig, also geht es nach ein paar Fotos wieder nach unten und auf den Rückweg.
Der Rückweg
geht komplett über den schnurgerade im 90 Grad Winkel verlaufenden Milliardenweg zurück. So wird die Strecke auch wieder nahezu zu einem Rundweg.
Das ist bergab auf jeden Fall sicherer und schneller als über die vereisten Felsen.
Wir hatten schließlich noch was vor: Zurück am Parkplatz ging es für uns nach Clausthal-Zellerfeld zur Weihnachtsschicht im Bergbaumuseum.
Hier folgt jetzt ein bisschen Werbung, weil es wirklich schön war.
Im Oberharzer Bergbaumuseum findet über und unter der Erde ein kleiner feiner Weihnachtsmarkt statt.
Es gibt auch eine Führung unter Tage, die trotz großer Gruppe (die Veranstalter waren selbst von der großen Besucherzahl überrascht) sehr gut gemacht ist und einen guten Eindruck über die schwere Arbeit unter Tage gibt.
Die Veranstaltung findet jedes Jahr am ersten Adventswochenende statt.
Werbung wegen Markennennung


Die Strecke
Ein kurzer, knackiger Rundweg, der über ca. 5 Kilometer und 150 Höhenmeter auf den 925 Meter hohen Gipfel der Achtermannshöhe führt.
Breite Fahrwege, kraxeln über Geröll und Felsen, Belohnung mit einem umwerfenden Ausblick und einer Stempelstelle... alles ist auf dieser kurzen Runde dabei
Geplant mit der Locus Map App