Ein kurzer aber knackiger Spaziergang in Goslar
Ende November ging es für mich nach Goslar zum Weihnachtsmarkt.
Da es aber nicht ganz ohne Natur geht, habe ich mich für einen schnellen Spaziergang auf den Steinbergturm entschieden.
Beim Aussteigen aus dem Auto wundere ich mich schon über den Wind, der viel stärker war als beim Einsteigen in Hannover.
Es geht steil bergauf! Ca. 200 Höhenmeter auf nur 1,5 Kilometern!
Der Wind wird immer stärker und pfeift mir um die Ohren und durch die kahlen Bäume. Ich komme auf dem steilen Weg gut ins Schwitzen obwohl es nur 5 Grad sind.
Langsam komme ich in den Bereich wo der Turm steht. Davor stehen noch Funktürme und irgendeine quietschende Vorrichtung die sich im Wind dreht.
Eine richtig mystische Stimmung!
Ausblick vom Steinbergturm
Der Steinbergturm
Vor dem Turm entdecke ich den Stempelkasten und beschließe natürlich auch hinauf zu steigen.
Oben angekommen weht ein so starker Wind, dass ich befürchte, etwas zu verlieren – die Kälte ist hier oben deutlich spürbar!
Schnell mache ich ein paar Fotos, auf ein Video verzichte ich lieber; es war mir einfach zu gruselig! Dennoch ist der Blick über die Zinnen des Turms auf den trüben Harz überwältigend.
Der Abstieg geht natürlich schneller, und ich erreiche rechtzeitig den Weihnachtsmarkt in Goslar, wo mich der erste Glühwein wieder aufwärmt.
Weihnachtsmarkt Goslar
Steinbergturm – Aussicht mit Geschichte
Der Steinbergturm steht auf dem 472 m hohen Steinberg direkt oberhalb von Goslar und wurde bereits im Jahr 1888 als „Kaiserturm“ erbaut – damals um Menschen die Schönheit der Landschaft erlebbar zu machen und den Tourismus zu fördern.
Aussicht vom Marktkichturm auf die Kaiserpfalz
Die Strecke
Nach nur ca. drei Kilometern und ca. 200 Höhenmetern bin ich wieder am Parkplatz gelandet.
Geplant mit der Locus Map App