Die Strecke
Eine kurze Wanderung mit zwei Stempeln, tollen Aussichten und einem Gasthaus zum Einkehren .
Strecke: Hin und Zurück mit kleinen Abweichungen
Parkplatz: Parkplatz Försterplatz
Länge: ca. 5,2 Kilometer
Höhenmeter: ca. 80
Fotospots: Der Kaiserturm, Scharfensteinklippe (Baum, Treppe, Aussicht)
Unbezahlte Werbung
Harzmuseum Wernigerode
Da mein Foto im Zuge der Sonderausstellung „20 Jahre Harzer Wandernadel“ zu einer der Stempelstellen ausgewählt wurde, 🥳 habe ich einen Gutschein für den Eintritt ins Harzmuseum in Wernigerode erhalten. Natürlich musste ich dort noch vorbeischauen, bevor die Sonderausstellung endet.
Ich war sehr überrascht von der Fülle an Informationen, die das Harzmuseum bietet.
Es geht um die Geologie des Harzes, um traditionelles Handwerk und natürlich auch um den Bergbau – anschaulich erklärt mit niedlichen Dioramen.
Ein großer Bereich ist zudem der Stadtgeschichte Wernigerodes gewidmet. Unter anderem werden die Entstehung und Geschichte des Rathauses sowie einzelne Fenster, Holzarbeiten an den Fassaden und vieles mehr vorgestellt.
Auch die Sonderausstellung war natürlich sehr interessant.
Also: wirklich einen Besuch wert!
Harzmuseum Wernigerode
Harzmuseum Wernigerode
Rathaus Wernigerode
Touristinfo
Ein Spaziergang durch Wernigerode
Nachdem ich nun im Harzmuseum einiges über das Rathaus in Wernigerode erfahren habe, schaue ich mir das Ganze nochmal "in echt" an.
Da passt es gut, dass die Restaurierungsarbeiten und damit die Verhüllung der Fassade gerade abgeschlossen waren.
Der direkt daneben liegenden Touristinfo habe ich dann noch einen Besuch abgestattet. Mit Wernigeroder Harzgold und mehreren Prospekten über Wernigerode im Rucksack verließ ich die Stadtmitte und wollte eigentlich zurück zum Parkplatz.
Auf dem Weg dahin bin ich dann an einem Antiquariat vorbeigekommen. Dort gab es ein ganzes Regal mit Harzliteratur. Glücklicherweise hatte ich die alten Bücher, die dort zu kaufen waren (und mich interessierten) schon. Die Romane waren für mich doch nicht sooo interessant - oder ich habe sie auch schon - und so habe ich mir einen Druck eines alten Gemäldes von Wernigerode mit Brockenblick gekauft.
Das Rathaus steht an der Südseite des Marktplatzes und geht auf einen Vorgängerbau zurück: das "Spelhus" (Spielhaus), das erstmals 1277 urkundlich erwähnt wurde und ursprünglich als Tanz-, Fest- und Gerichtsstätte diente. 1427 überließ Graf Heinrich von Wernigerode das Gebäude samt Rechten den Bürgern der Stadt.
Sein heutiges, markantes Aussehen erhielt es zwischen 1494 und 1498: Baumeister Andreas Sprengel setzte einen Fachwerkaufsatz niedersächsischer Art auf den steinernen Unterbau, sein Nachfolger Thomas Hilleborch ergänzte die beiden charakteristischen achtseitigen Fachwerk-Erkertürme. 1528 wurde das benachbarte Schierstedtsche Haus dazugekauft und organisch angebunden – damit war die Umgestaltung zum eigentlichen Rathaus abgeschlossen.
Bis heute gilt das Rathaus als eines der meistfotografierten Fachwerkgebäude im Harz – 2025/2026 war es allerdings gut 16 Monate lang für Sanierungsarbeiten eingerüstet und verhüllt, seit August 2026 ist die Fassade wieder komplett sichtbar.
Fußgängerzone
Wenn ich schon im Harz bin, darf eine kleine Stempelwanderung nicht fehlen!
Nachdem ich am Parkplatz zum Armeleuteberg geparkt hatte (zwischendurch dachte ich, es wäre gar keine öffentliche Straße dort hin) war meine erste Station der Kaiserturm.
Diesen herrlichen Ausblick auf den Brocken und Wernigerode hatte ich so gar nicht erwartet! 😍
Steintürme mag ich ja höhenangstbedingt auch viel lieber als die aus Metall.
Blick vom Kaiserturm auf Wernigerode
Kaiserturm
Dann ging es weiter zum Scharfenstein.
Was für eine mystische Stempelstelle (HWN034)! 🥰
Der Baum, die Lichtverhältnisse, die urige Treppe und die mega Aussicht.
(Schon wieder Brockenblick! )
Hier machte ich erstmal eine Riegel- und Trinkpause und genoss den Ausblick bevor ich mich wieder auf den Rückweg machte.
Scharfenstein
Scharfenstein
Brockenblick
Ich variierte den Rückweg etwas und diese Strecke war viel schöner! Es war kein Wirtschaftsweg sondern ein herrlicher kleiner Pfad mit Ausblick auf das Zwölfmorgental.
An der Bank habe ich dann auch noch eine kleine Pause eingelegt, weil der Blick so schön war.
Blick ins Zwölfmorgental
Gasthaus Armeleuteberg
Auf dem Rückweg zum Parkplatz machte ich nach dem Stempeln der Nummer 035 noch am Gasthaus Armeleuteberg Halt. Bei einem Kaffee und einer Rhabarberschorle konnte ich kurz verschnaufen.
Das tat gut, und ich fühlte mich anschließend noch fit genug für einen kleinen Umweg, bevor es über die Autobahn wieder nach Hause ging.
Gasthaus Armeleuteberg
Thumkuhlental
Schon seit Längerem wollte ich noch einmal ins Thumkuhlental, um mir die Wasserkunst genauer anzuschauen. Den Stempel hatte ich zwar bereits, doch er gehörte zu unseren ersten. Seitdem habe ich mich intensiver mit dem Bergbau beschäftigt und wollte deshalb schon lange noch einmal unter diesem Blickwinkel vorbeischauen. Außerdem fehlte mir der Stempel noch im Zusatzheft für den Steiger.
Immer wieder beeindruckend, was die Menschen vor so langer Zeit allein mit Wasser und Holz zu schaffen wussten!
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